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| JHO-Jessica
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Makler
in Berlin Pankow Sie suchen einen Makler, der Ihr Einfamilienhaus, Ihre Eigentumswohnung, Ihr Grundstück oder eine andere Immobilie in Berlin im Bezirk Pankow Ortsteil Wilhelmsruh verkauft? Dann sind Sie bei mir genau richtig. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Oder wollen Sie sich einfach über den Ortsteil Wilhelmsruh, auch dann sind Sie richtig. Berlin Wilhelmsruh ist ein Ortsteil im Bezirk Pankow von Berlin. In der Berliner Nummerierung der Ortsteile trägt er die Nummer 0313. Er liegt im nordwestlichen Teil des Bezirks an der Grenze zu Reinickendorf. Bis zum Jahr 2001 war Wilhelmsruh kein selbstständiger Ortsteil und gehörte verwaltungsmäßig zu Berlin-Rosenthal. Erst mit der am 1. Januar 2001 in Kraft getretenen Bezirksreform wurden die genauen Grenzen von Wilhelmsruh definiert. Wilhelmsruh wird somit von folgenden Linien begrenzt: Im Süden durch die S-Bahnlinie, im Westen mit der Bezirksgrenze zu Reinickendorf, die als natürliche Grenzen dienen. Für den Osten sieht man die Straße 110 sowie die Mitte zwischen Marthastraße und Heegermühler Weg als Abgrenzung. Im Nordosten ist es der Schönholzer Weg, der in der Verlängerung in die Buchhorster Straße übergeht. Dieser Straße entlang verläuft die nördliche Abgrenzung. Wilhelmsruh liegt an der alten Landstraße zwischen Reinickendorf und Rosenthal, der heutigen Hauptstraße. Über die Germanenstraße fließt der Hauptverkehr nach Südosten in Richtung Pankow sowie über die Kastanienallee im Norden Richtung Nordend und Niederschönhausen. Der öffentliche Nahverkehr wird geprägt durch die S-Bahn-Station Wilhelmsruh der Linien S1 und S85 am Südrand des Ortes. Ergänzt wird dies durch die Buslinien 155 nach Pankow bzw. 122 nach Reinickendorf, Rosenthal und in das Märkische Viertel. Die Geschichte des Bahnverkehrs im Gebiet des heutigen Wilhelmsruh begann 1877 mit der Eröffnung des Bahnhofs Rosenthal an der neu geschaffenen Berliner Nordbahn, einer Fernbahn, die zunächst vom Pankower Bahnhof in der Wollankstraße, später vom Stettiner Bahnhof nach Oranienburg führte. Die Haltestelle war ebenerdig an der heutigen Kopenhagener Straße angelegt. Das genügte den damaligen Ansprüchen eines Bahnhofs in ländlicher Gegend. Mehrmals wurde der Name geändert, u. a. in Reinickendorf und Rosenthaler Straße. Bis 1937 hieß er Reinickendorf-Rosenthal, bevor er dann seine endgültige Bezeichnung Wilhelmsruh erhielt. Direkt neben dem Bahnhof entstand 1901 der Kleinbahnhof der Reinickendorf-Liebenwalder-Groß-Schönebecker Eisenbahn AG, kurz Heidekrautbahn genannt, die eine Verbindung in die Schorfheide herstellte. Am 21. Mai 1901 wurde die Strecke zunächst für den Personenverkehr freigegeben und am 3. Juni des gleichen Jahres auch für den Güterverkehr. Der damals ebenerdige Vorortbahnhof Reinickendorf-Rosenthal verband beide Bahnhöfe. 19081910 verlegte man die Nordbahn aus verkehrstechnischen Gründen auf einen Damm, um einen reibungslosen Zugverkehr zu gewährleisten. Zu beiden Dammseiten wurden im Süden Zugänge geschaffen. Der Bahnhof der Heidekrautbahn verblieb ebenerdig. 1924 erhielten die Bahnhöfe einen Straßenbahnanschluss. Damit gab es erstmals auch eine direkte Verbindung zwischen den Zentren von Reinickendorf und Wilhelmsruh. 1925 fand die Elektrifizierung der Nordbahn bis Oranienburg, der heutigen Endstation der S-Bahn-Linie 1, statt, und der Bahnhof galt seitdem als S-Bahnhof. Am 21. März 1939 wurde das neue Empfangsgebäude der Heidekrautbahn fertiggestellt. Kurz vor Kriegsende 1945 musste der Bahnverkehr sowohl der S-Bahn als auch der Heidekrautbahn wegen zunehmender Angriffe und Zerstörungen eingestellt werden, aber schon im Juni 1945 verkehrten die ersten Züge der Heidekrautbahn wieder, wenn auch zunächst nur einmal wöchentlich. In der Nachkriegszeit befand sich der Bahnhof der Heidekrautbahn auf Ostberliner Gebiet, während der S-Bahnhof auf Reinickendorfer Territorium also auf West-Berliner Gebiet lag. Mit dem Mauerbau 1961 war der S-Bahnhof nur für Westberliner nutzbar, die diesen vom südlichen Eingang her betreten konnten. DDR-Bürgern war der Zutritt verwehrt, der Ausgang Richtung Wilhelmsruh wurde zugemauert und Teil der Grenzanlagen. Der Bahnhof der Heidekrautbahn wurde komplett abgerissen, der Beginn der Strecke nach Blankenfelde verlegt. Der Werksverkehr aus dem Umland, vorrangig zum VEB Bergmann-Borsig wurde von nun an bis 1983 per Bus von Blankenfelde betrieben, danach wurde der Betrieb auf dem südlichen Ast der Heidekrautbahn ganz eingestellt. Vom Wilhelmsruher Bahnhof der Heidekrautbahn sind heute nur noch Fundamente vorhanden. Zwar gibt es seitens der Niederbarnimer Eisenbahn Bestrebungen, den Zugverkehr aus Richtung Basdorf wieder über Wilhelmsruh in Richtung Gesundbrunnen zu verlängern, ob und wann dies geschieht, steht aber noch nicht fest. Da der Hauptanteil der Fahrgäste der S-Bahn bis 1961 aus Wilhelmsruher und Rosenthalern bestand, fiel das Fahrgastaufkommen mit dem Mauerbau rapide und verschlechterte sich zunehmend mit dem S-Bahn-Boykott Anfang der 1980er-Jahre. 1984 wechselte der Betreiber der S-Bahn von der Deutschen Reichsbahn zur BVG. Diese stellte den Betrieb zunächst für ein paar Monate ein, bevor durch Bürgerprotest diese Maßnahme zurückgenommen wurde. Erst mit der Wende 1989 wurde der Bahnhof auch wieder von Wilhelmsruher Seite nutzbar. Der Bahnhof wurde in den Jahren 2000 und 2001 renoviert und seit 2001 ist auch der nördliche Eingang wieder zugänglich.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Wilhelmsruh <--- HIer finden Sie weitere Informationen zum Ortsteil Wilhelmsruh Sie können jetzt zu anderen Ortsteilen wechseln oder im Hauptmenü links fortfahren. |