![]() |
|
|
| JHO-Jessica
Hofmann * I m m o b i l i e n * Finkensteg 30 * 15366 Neuenhagen Telefon: 03342-25 24 68 info@jho-immobilien.com |
|
Makler
in Berlin Reinickendorf Sie suchen einen Makler, der Ihr Einfamilienhaus, Ihre Eigentumswohnung, Ihr Grundstück oder eine andere Immobilie in Berlin im Bezirk Reinickendorf Ortsteil Märkisches Viertel verkauft? Dann sind Sie bei mir genau richtig. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Oder wollen Sie sich einfach über den Ortsteil Märkisches Viertel, auch dann sind Sie richtig. Das Märkisches Viertel (kurz MV) in Berlin ist eine Großwohnsiedlung, Satellitenstadt oder Trabantenstadt im Bezirk Reinickendorf. Die Siedlung wurde von 1963 bis Frühjahr 1974 gebaut und war mit ihren ca. 17.000 Wohnungen für bis zu 50.000 Bewohner ausgelegt. Seit Juni 1999 ist das Märkische Viertel ein Ortsteil des Bezirks Reinickendorf (mit eigenem Wappen). Davor gehörte es zum Ortsteil Wittenau. Das Märkische Viertel ist nach der Mark Brandenburg benannt. Ende 2007 betrug die Bevölkerungszahl 35.439. Neben dem Märkischen Viertel entstanden in West-Berlin zwei weitere Großwohnsiedlungen: die etwa gleichgroße Gropiusstadt (Neukölln) und das etwas kleinere Falkenhagener Feld (Spandau). In Ost-Berlin entstanden etwas später Großbausiedlungen in Marzahn, Hohenschönhausen und Hellersdorf. Allen ist gemeinsam, dass sie jeweils am Stadtrand liegen. Ohne wirklich kreisrund zu sein, hat das Märkische Viertel einen ungefähren Durchmesser von zwei Kilometern. Im Norden und Süden ist dieser gedachte Kreis abgeplattet. Größte Ost-West-Ausdehnung im nördlichen Drittel mit etwa 2,5 Kilometer, an der südlichen Kante dagegen weniger als einen Kilometer. Die Fläche umfasst 3,2 km². Der Ortsteil liegt am Ostrand des Bezirks Reinickendorf, relativ genau auf halber Höhe von dessen Nord-Süd-Ausdehnung. Im Süden und Osten grenzt das Märkische Viertel an den Bezirk Pankow und lag dadurch direkt an der Berliner Mauer. Im Nordosten ist die Siedlung durch den Verlauf der Quickborner Straße begrenzt, während der Ortsteil das dahinterliegende Industriegebiet bis zur Bezirksgrenze nach Pankow einschließt. Im Norden stellt eine ehemalige Eisenbahnstrecke (ein Teil der Industriebahn Tegel Friedrichsfelde) die Begrenzung dar. Unmittelbar nördlich liegt der Freizeitpark Lübars des ländlichen Ortsteils Lübars. Die Abgrenzung an dieser Stelle wirkt fast brutal: Unmittelbar südlich der Gleise erheben sich teils zehnstöckige Hochhäuser, während auf der Nordseite Kleingärten und Getreidefelder liegen. Im Nordwesten ist die Begrenzung der Siedlung nicht ganz eindeutig. Die Eisenbahnstrecke knickt leicht nach Süden ab, nähert sich jedoch nicht mehr den Hochhäusern. Allerdings liegt nördlich der Bahn, an der Kreuzung mit dem Eichhorster Weg, das Fernheizwerk des Märkischen Viertels. An dieser Stelle sind die nächsten Hochhäuser bereits rund 500 Meter entfernt. Gleichzeitig finden sich nach außen blickend in etwa 200 Meter Entfernung weitere Hochhäuser nördlich der Wittenauer Straße (bis zum Zabel-Krüger-Damm und um die dazwischenliegende Titiseestraße), die nicht mehr zum Märkischen Viertel gerechnet werden, obwohl sie aus der gleichen Zeit stammen. Sie gehören zum Reinickendorfer Ortsteil Waidmannslust. Die westliche Begrenzung stellt der Bahndamm der Nordbahn dar, eine Eisenbahntrasse, die heute von der S-Bahn befahren wird. Nach Westen schließt sich der Ortsteil Wittenau an. Der Kreis schließt sich im Süden an der Stelle, wo die S-Bahn den Nordgraben überquert, der gleichzeitig Abgrenzung nach Pankow ist. Unmittelbar südlich des Nordgrabens liegt das Fabrikgelände Bergmann-Borsig, das seit etwa 2000 zu einem Gewerbepark (Pankow-Park) umstrukturiert wird. Im Osten stößt der Nordgraben nach etwa einem Kilometer auf die Gleise der Heidekrautbahn, von denen er überquert wird, und die auf Pankower Gebiet liegend die Begrenzung nach Osten hin bilden. Das Märkische Viertel war die erste große Neubausiedlung im damaligen West-Berlin. Erste Ideen zu einer städtebaulichen Neuordnung an dieser Stelle reichen bis in die frühen 1950er-Jahre zurück. Bereits 1952 wurde im Bezirk Reinickendorf ein erster Raumordnungsplan entworfen. 1959 bescheinigte ein soziologisches Gutachten dem Gebiet mit seinen zahlreichen Wohnlauben und Notunterkünften auf ungeordneten, oft unerschlossenen Grundstücken völlig unzulängliche hygienische Verhältnisse. Vor diesem Hintergrund zog der Senat Anfang der 1960er-Jahre die Planung an sich. Die grünen Slums sollten so rasch wie möglich verschwinden. Im Juli 1962 legten die Architekten Hans C. Müller, Georg Heinrichs und Werner Düttmann ein städtebauliches Konzept für das Märkische Viertel vor. Im Dezember 1962 berief der damalige Berliner Bausenator Rolf Schwedler die Gesellschaft für sozialen Wohnungsbau (GESOBAU) zum Sanierungsträger für das Vorhaben. Mehr als 35 in- und ausländische Architekten planten die Neubauten. Mit einer übergreifenden Farbkoordinierung wurde der deutsche Künstler Utz Kampmann in den Jahren von 1966 bis 1968 betraut. Entwürfe für die Wohnbauten lieferten Karl Fleig, René Gagès, Ernst Gisel, Werner Düttmann, Georg Heinrichs, Hans C. Müller, Lothar Juckel, Chen Kuen Lee, Ludwig Leo, Peter Pfannkuch, Hansrudolf Plarre, Heinz Schudnagies, Herbert Stranz, O. M. Ungers, Schadrach Woods, Astra Zarina-Haner, Siegfried Hoffie, Erwin Eickhoff, Jo Zimmermann und die Bauabteilung der DEGEWO. Die Wohnbauten bildeten Hochhausketten mit unregelmäßigen Grundrissen und gestaffelten Höhen, die größere Flächen mit Einfamilienhäusern umrahmen. Das große, zentrale Einkaufszentrum, die Märkische Zeile wurde 2000 um die Shopping-Mall Märkisches Zentrum erweitert. Zusammen mit dem Veranstaltungs- und Kulturzentrum Fontane-Haus, dem Hallenbad und der Thomas-Mann-Oberschule gruppiert es sich um den zentralen Marktplatz. Daneben entstanden weitere, wesentlich kleinere Zentren, bei denen sich mehrere Geschäfte (Friseur, Zeitungsläden) um einen kleineren Supermarkt ansiedelten. Grundschulen und Kindergärten wurden ebenfalls nicht (nur) im zentralen Bereich vorgesehen, sondern ringsum am Rand zwischen den einzelnen Hochhaus-Gruppen. Innerhalb der Hochhausgruppen entstanden zahlreiche Spielplätze nah bei den Wohnungen. Die Ladenzeilen errichteten Hans Bandel und Waldemar Proeike, Schulen und Kindertagesstätten Stephan Heise, Harald Franke, Hasso Schreck, Karl Fleig, Jörn-Peter Schmidt-Thomsen, Günter Plessow, Hasso Windeck, Ernst F. Bartels, Christoph Schmidt-Ott und die Bauabteilung des Bezirks Reinickendorf. Evangelische Gemeindezentren planten Bodo Fleischer, Günther Behrmann, Stephan Heise, Gerd Neumann, Dietmar Grötzebach und Günter Plessow. Das Fernheizwerk und einen 1988 abgerissenen Informations-Pavillon gestaltete Fridtjof Schliephacke. Ein Seniorenzentrum entwarf Gert H. Rathfelder, für das Katholische Gemeindezentrum St. Martin, das Altenwohnheim und eine Grundschule zeichnete Werner Düttmann verantwortlich. Das Hotel Rheinsberg errichtete Bodo Fleischer mit Hanno Hübscher. Die Schwimmhalle entwarfen Henning Schran und Hasso Schreck, das Spielhaus des Bundes Deutscher Pfadfinder Engelbert Kremser, das Haus der Fürsorge Ludwig Leo und den Verkehrskindergarten sowie mehrere Sportanlagen die SAL-Planungsgruppe. Bereits im August 1964 zogen die ersten Mieter ein. Der (vorerst) letzte Neubau wurde 1974 übergeben. Von den insgesamt 16.916 Wohnungen waren 15.043 von der landeseigenen GESOBAU, 614 von der DEGEWO, 812 von der DEBAUSIE und weitere 304 von einem Privatunternehmen errichtet worden. 134 Wohnungen entstanden schließlich 1974 in einem Altenwohnheim.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Märkisches_Viertel <--- HIer finden Sie weitere Informationen zum Ortsteil Märkisches Viertel Sie können jetzt zu anderen Ortsteilen wechseln oder im Hauptmenü links fortfahren. |