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Ortsteil Staaken

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Der Ortsteil Staaken ist ein Ortsteil des fünften Berliner Verwaltungsbezirks Spandau.

Im Nordosten grenzt Staaken an das Falkenhagener Feld, im Osten liegt Klosterfelde zwischen Staaken und dem Kern Spandaus (Ortsteile Spandau bzw. Wilhelmstadt). Im Westen und Süden bildet der Ortsteil die Berliner Stadtgrenze zum Land Brandenburg, Landkreis Havelland, im Nordwesten davon zur Stadt Falkensee, im Südwesten nach Dallgow-Döberitz und im Süden nach Seeburg.

Während der historische Teil Staakens um das alte Dorf, der Norden und der Süden, überwiegend durch Einfamilienhaussiedlungen sowie die Gartenstadt Staaken geprägt sind, bestehen der östliche Teil und Neu-Staaken vorherrschend aus Großsiedlungen, die seit Ende der 1950er- bis in die 1970er-Jahre in mehreren Bauabschnitten entstanden sind.

Der Ortsteil Albrechtshof befindet sich im westlichen Teil Staakens. Er wird im Osten begrenzt durch den Finkenkruger Weg, im Norden und im Westen durch die Stadtgrenze zu Falkensee sowie im Süden durch die Hamburger Bahn. Er zeichnet sich vor allem durch die Bebauung mit Einfamilienhäusern aus, die ihm einen ländlichen Charakter verleihen. Am 5. Dezember 1961 geriet der Ortsteil in die Schlagzeilen der Presse, als ein Lokführer seinen Zug im damaligen Endbahnhof Albrechtshof nicht zum Stehen brachte, sondern die Grenzsperranlagen in Richtung West-Berlin durchbrach. Danach wurde diese Strecke für den Interzonenzugverkehr zwischen Berlin und Hamburg stillgelegt und die Züge über Wannsee umgeleitet. Diese Flucht wurde im Film Durchbruch Lok 234 dokumentiert. Ein Teil von Albrechtshof liegt außerdem noch in Brandenburg bei Seegefeld.

Das ursprüngliche Gebiet der Gartenstadt Staaken erstreckt sich auf einem Gelände zwischen der Lehrter Bahn und der Hamburger Bahn, also zwischen der nördlichen und der südlichen Eisenbahnlinie und wird im Osten von der Hackbuschstraße und im Westen vom Finkenkruger Weg abgegrenzt. Diese Fläche hat 350.000 m², bei denen es sich um Ackerland handelte. Die Bebauung dieses Areals nach der Planung des Architekten Paul Schmitthenner in den Jahren 1914–1917 bildet heute den Kern der Gartenstadt Staaken. Die Genossenschaft der Gartenstadt Staaken wurde am 27. Juni 1913 gegründet und verfügt inzwischen auch über Wohneinheiten außerhalb dieses Areals. Als problematisch stellte sich der ursprünglich zwischen der Genossenschaft und dem preußischen Ministerium des Innern ausgehandelte Pachtvertrag dar. Dieser war nur bis Ende 1999 befristet und somit galt die Zukunft der Gartenstadt Staaken über diesen Zeitraum hinaus als ungewiss. Die Wohnungsbaugenossenschaft Gartenstadt Staaken eG konnte das Gelände käuflich erwerben, bevor der Pachtvertrag endete. Die Häuser stehen heute unter Denkmalschutz.

Der eigentliche Ortskern von Staaken erstreckt sich entlang des Nennhauser Damms, südlich des Brunsbütteler Damms. An der Hauptstraße befindet sich die Staakener Dorfkirche.

Die Siedlung Neu-Jerusalem befindet sich westlich des Staakener Ortskerns kurz vor der Berliner Stadtgrenze beiderseits der Heerstraße. Den Namen verdankt die denkmalgeschützte Siedlung ihrer kubischen Architektur.

Kleingärten und einzelne landwirtschaftliche Betriebe, die südlich der Lehrter Bahn ansässig waren, mussten in den 1960er- und 1970er-Jahren zunehmend dem Bau von Mehrfamilienhäusern – der Louise-Schroeder-Siedlung – weichen. So wurden Mitte der 1960er-Jahre zunächst im Bereich nördlicher Brunsbütteler Damm/Oldesloer Weg Häuser mit meist vier Etagen errichtet. Am Ende dieses Jahrzehnts weitete man die Bebauung auf die Gebiete südlicher Brunsbütteler Damm, Südekumzeile und Zweiwinkelweg aus, Anfang der 1970er-Jahre dann bis zur Obstallee, Maulbeerallee und Heerstraße, der Rudolf-Wissell-Siedlung, wobei die Zahl der Etagen von Bauabschnitt zu Bauabschnitt stets anstieg. Aus dem ehemals dörflichen Staaken wurde somit eine Stadt innerhalb der Stadt Spandau.

Ortsteil Staaken in Berlin Spandau

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Staaken <--- HIer finden Sie weitere Informationen zum Ortsteil Staaken


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