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| JHO-Jessica
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Makler
in Berlin Tempelhof-Schöneberg Sie suchen einen Makler, der Ihr Einfamilienhaus, Ihre Eigentumswohnung, Ihr Grundstück oder eine andere Immobilie in Berlin im Bezirk Tempelhof-Schöneberg Ortsteil Lichtenrade verkauft? Dann sind Sie bei mir genau richtig. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Oder wollen Sie sich einfach über den Ortsteil Lichtenrade informieren, auch dann sind Sie richtig. Lichtenrade ist der südlichste Ortsteil des Bezirks Tempelhof-Schöneberg von Berlin und wurde 1375 das erste Mal urkundlich erwähnt. Das ehemalige Angerdorf liegt im Süden Berlins und reicht bis an die Landesgrenze zu Brandenburg und dessen Landkreise Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald heran. Lichtenrade ist historisch ländlich geprägt. Nach der Eingemeindung 1920 nach Groß-Berlin wurden die Ackerflächen nach und nach mit Einfamilienhäusern bebaut. Voraussetzung dafür waren der Bau des Teltowkanals 1906 und des Lichtenrader-Lankwitzer-Regenwasser-Sammelkanals (Lilaresa), die zur Trockenlegung des sumpfigen Geländes führten. In den 1960er und 1970er Jahren entstanden zudem mehrere Hochhaussiedlungen (Lichtenrade Ost Nahariyastraße, Petruswerk-Siedlung, John-Locke-Siedlung). Um den in Lichtenrade Ost lebenden Menschen ebenfalls Erholungsmöglichkeiten zu bieten, wurde 1981 mit der Anlage des Lichtenrader Volksparks begonnen. 1375 wurde Lichtenrade im Landbuch Kaiser Karls IV. erstmals erwähnt. Der Name soll sich aus Lichtenrode, eine durch Rodung entstandene Lichtung, herleiten. Der Ort entwickelte sich und vervielfachte seine Einwohnerzahl im 19. Jahrhundert. Die im Jahre 1898 am Dorfanger erbaute Volksschule hatte 238 Schüler verteilt auf fünf Klassen. Im Jahr 1911 mussten zwei weitere Klassenräume eröffnet werden. Am 6. Februar 1906 wurde die Freiwillige Feuerwehr Lichtenrade gegründet. 1920 wurde Lichtenrade zusammen mit vielen anderen Orten und Städten nach Groß-Berlin eingemeindet und wurde Ortsteil von Tempelhof. Während des Zweiten Weltkrieges wurde in Lichtenrade eine Außenstelle des Konzentrationslagers Sachsenhausen unterhalten. Dazu befindet sich im Bornhagenweg ein Denkmal. Seit 1941 wurden Kriegsgefangene aus der Ukraine in dem Lager untergebracht. Auf dem Lichtenrader Dorfanger steht die Dorfkirche Lichtenrade aus dem 14. Jahrhundert. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche vielfach verändert. Die ursprünglich im Übergang vom romanischen zum gotischen Stil errichteten Spitzbogenfenster wurden später zugemauert und durch Rundfenster ersetzt. Dies kann man noch heute im Mauerwerk erkennen. Der erst später angebaute Turm wurde 1810 wegen Baufälligkeit abgetragen. Erst 1902 erhielt die Kirche einen neuen, aus Feldsteinen errichteten Turm mit spitzem Helmdach. Statt der Holzdecke zog man 1922 ein Tonnengewölbe ein. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche am 29. Dezember 1943 durch einen Bombenangriff schwer beschädigt und brannte bis auf die Umfassungsmauern ab. Nach dem Krieg wurde das Gotteshaus neu eingerichtet, erhielt der Turm ein noch heute erhaltenes Satteldach und wurde die Decke wieder als flache Holzdecke ausgebildet. Im Jahr 1968 wurde die Orgel in Betrieb genommen. Gleich neben der Kirche befindet sich der Giebelpfuhl, der als der größte Berliner Dorfteich gilt. In der Nähe des S-Bahnhofs steht an der Dresdner Bahn noch immer die zwischen 1897 und 1899 erbaute Mälzerei der Schloßbrauerei Schöneberg. Dieses Gebäude war vor der Hochhausbebauung in Lichtenrade weithin sichtbar und ist auch heute noch eine markante Landmarke. Nachdem die Brauerei den Betrieb nach dem Ersten Weltkrieg eingestellt hatte, wurde das Gebäude, vor allem im Zweiten Weltkrieg und der sich anschließenden Nachkriegszeit, als staatliches Lagerhaus für Nahrungsmittelreserven genutzt. In der Tutzinger Straße befindet sich ein Gebäude, das früher dem Prinzen von Sachsen-Anhalt gehörte.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Lichtenrade <--- HIer finden Sie weitere Informationen zum Ortsteil Lichtenrade Sie können jetzt zu anderen Ortsteilen wechseln oder im Hauptmenü links fortfahren. |